Nuran David Calis bringt mit Jugendlichen aus allen Zukunftshäusern ein gemeinsames Theaterstück auf die Bühne des Bochumer Schauspielhauses.
Am Dienstag saßen wir (Sascha, Nuran und ich, dem Nuran seine Assistentin) zusammen und haben gebrainstormt zu: was wir wollen, was wir gar nicht wollen, Bühne, Hintergründe der Häuser, etc.
Klar, wir wollen eine Projektion in die und für die Zukunft - aber nicht auf Basis eines verklärten harmonischen Zusammenseins. Kein Kitsch, kein Schaut-Her-Wie-Geil-Wir-Sind-Schaulaufen. Wir wollen den Stress, die Konflikte, die Probleme, Reibungen, Brüche...
Ist Zukunft überhaupt ein Thema bei den Jungs und Mädchen und inwiefern können nachhaltige(!) Praxisformen gefunden werden, um diese Zukunft für sich und Andere zu gestalten? Wer außer den Zukunfthäusern bestimmt diese? Inwiefern spielen die Herkunft der Eltern und die eigene eine Rolle?
Alles soll in einem 'ebenbürtigem' Raum stattfinden, in dem räumlich die Grenzen zwischen Teilnehmer und Zuschauer aufgehoben und jeder gleichzeitig Akteur und Beobachter werden soll - ein zu vollgestopfter Club, in dem in jeder Ecke etwas passiert und man überall sein will, oder es einem eigentlich doch zu viel wird, aber man letztlich da bleibt....
soweit erst mal....the best is yet to come!
jess