DU – Medien-Bunker Marxloh

Jugendliche aus Marxloh blicken nach gestern, heute und morgen und entwickeln im Medien-Bunker aus ihren Zukunftsvisionen einen Film und einen Bildband.

DU – Medien-Bunker Marxloh

NEXT-GENERATION IN MARXLOH | Alles was man wissen muss…

Next-Generation

Medien-Bunker-Marxloh

 

Ruhr.2010 Kulturhauptstadt Europa

NEXT GENERATION - DIE ZUKUNFT DER STADT

 

Projektbeschreibung | Inhaltlicher Leitfaden und Ansatz / Realisation

 

10-20 Jugendliche aus Marxloh erzählen uns ihre Zukunftsvision der Stadt von morgen.

Der rote Faden ist dabei der Gang der Geschichte: Historie, Gegenwart, Zukunft.

Aus diesen drei Komponenten entwickelt sich die Vision.

Nicht abstrakt, sondern anhand der vorgefundenen Situation und der eigenen Wurzeln.

Die Vergangenheit von Marxloh ist nicht tot, sie lebt an vielen Stellen weiter und ist sichtbar. Und für die Jugendlichen von heute erfahrbar.

Deshalb schauen sie auf ihre Wurzeln, zeigen, was sie von ihnen wahrnehmen, was für sie als Wurzel und Herkunft überhaupt wichtig ist.

Die Gegenwart ist das Hier und Jetzt, der gelebte Alltag in seinen Facetten, auch in seinen Defiziten und Beschränkungen. Es ist das Recht der Jugend, alles anders machen zu wollen und das lautstark zu formulieren.

Das schließt einen kritischen Blick auf die Gegenwart ein.

Aber auch auf die schönen Seiten, auf das, was den Jugendlichen Spaß macht und was sie in ihrem Alltag genießen.

Der Blick in die Zukunft beginnt in unserem Projekt mit einem Blick über den eigenen Tellerrand.

Deshalb besuchen die Jugendlichen die anderen Zukunftshäuser, schauen, was ihre Altersgenossen dort auf die Beine stellen. Sie hinterfragen dabei, was diese Ideen mit ihren eigenen zu tun haben, was und ob sie sich etwas zu sagen haben. Gibt es vielleicht sogar eine gemeinsame Vision?

Schlussendlich: was ist unsere, die Marxloher Vision? Hat sie eine eigene Handschrift? Welche Überraschungen hält sie bereit? Wie weit und wie breit denken die Marxloher Jugendlichen in die Zukunft?

In der Realisation wird das Ergebnis ein Bildbandund ein Filmsein.

Und genau darin spiegelt sich der Medienbunker Marxloh als Zukunftshaus mit spezifischer, nämlich medialer Prägung.

Der Filmzeigt, was die Jugendlichen in den anderen Zukunftshäusern erleben, was sie davon mitnehmen, was sie für wichtig halten, dass es erzählt und gezeigt wird. Mit ihrer filmischen Reflexion setzen sie sich in Beziehung.

Der Bildband dokumentiert zwei inhaltliche Schwerpunkte: er macht die Jugendlichen sichtbar im wahrsten Sinne des Wortes, in einer Portraitreihe.

Und er spiegelt den inhaltlichen Leitfaden wider: Historie, Gegenwart, Zukunft.

Die Bildinhalte werden nicht vorgegeben, sondern entwickeln sich aus der kreativen Arbeit der Jugendlichen.

Es können dokumentarische Aufnahmen von historischen Details in Marxloh sein, es können abstrakte, arrangierte Motive sein, die die akuten Gegenwartsthemen spiegeln. Die Zukunft wird vorweggenommen durch im besten Sinne Wunschbilder, vorbildhafte Dinge, die es woanders so oder so ähnlich schon gibt und die sich die Jugenlichen für Marxloh oder Duisburg wünschen. Oder durch Sinn-Bilder für die Zukunftsdimensionen Familie, Beruf, Glück und Erfolg.

 

 

Halil Özet, Rainer Kzonsek, Sven Feller, Andreas Mäser

Medienbunker Marxloh

 11.01.10  

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